Heizung richtig einstellen - Ein großer Spaß

Gerade wenn es draußen kalt wird, möchte man es drinnen mollig warm haben. Nicht zu warm, eben gerade richtig. Wir haben eine Kombination aus Fußbodenheizung unten und Heizkörpern oben. Von unserem Heizungsmonteur wurde uns anfangs eine sehr hohe Vorlauftemperatur eingestellt. Es war an manchen Tagen, wenn wir von der Arbeit nach Hause kamen schon fast zu warm. Dabei waren die Ventile/Thermostate nicht mal voll geöffnet.

Nach dem Studium des Thermen-Handbuches, was nicht mit Freude und selten mit Verständnis verbunden ist, gab es doch einen Satz der mir einleuchtete.
“Wenn bei voll aufgedrehten Heizkörperventilen, die Raumtemperatur zu hoch ist, ist die Vorlauftemperatur schrittweise herunterzusetzen.”

Na klar, wozu muss die Heizung für uns siedend heißes (ok, etwas übertrieben) Wasser bereithalten, wenn die Heizkörper es gar nicht in diesem Maße anfordern, weil man sich schon bei Stellung 2 der Thermostate die Finger verbrennt.

Also Vorlauftemperatur runter und Ventile weiter aufdrehen. Das soll bis zu 25% Heizkosten sparen.

3.01.06 | Kat: leben |

     

1. Helmut meint:

Kann mir nicht vorstellen das der Nutzungsgrad um 25% besser wird. Natürlich steigt der Wirkungsgrad wenn der Kessel nicht so hoch heizen muss und die Abstrahlverluste werden auch geringer. Aber 25% sind sicherlich übertrieben.
Eine niedrigere Vorlauftemperatur bringt auch nicht unbedingt eine Ersparnis. Denn Vorlauftemperatur muss nicht Kesseltemperatur sein.
Außerdem wird ja nicht die Vorlauftemperatur runtergestellt, diese resultiert aus der Heizkurve, diese sollte so eingestellt sein das die Raumtemperatur bei jeder Witterung epasst.



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