Offene Wunden

Häuslebauer berichtet über Risse in den Wänden, dem wollen wir natürlich in nichts nachstehen. Allerdings haben wir nur an einer Stelle ein paar winzige Haarrisse im Putz (unsere Wände sind nicht tapeziert), dafür aber umso schönere an den Fugen, wo die Rigipsdecke auf das Mauerwerk trifft.

Im Obergeschoss haben wir ja keinerlei Dachschrägen, so dass nur die Decken aus Rigips bestehen. Die Fugen die wir während der Bauphase sorgsam mit Silikon geschlossen haben, reißen jetzt in einigen Zimmern teilweise auf, was uns erst entsetzt schauen ließ, aber auch hier ist klar: das Material arbeitet und wahrscheinlich hat sich durch den derzeit großen Temperaturunterschied zwischen Wohnraum und Dachboden, die Unterlattung mit der die Platten verschraubt sind etwas verzogen.

Wir werden also noch ein wenig abwarten und dann erneut zum Silikon greifen, um die Lücken wieder zu schließen.

4.01.06 | Kat: sonstiges |

     

1. Frank Paul meint:

Silikon? Doch hoffentlich Acryl, das kann man überstreichen…
Außerdem gehört das Zeug “in” die Fuge, nicht davor…

2. Holger meint:

Ja klar, Acryl war es auch. Nicht so flexibel aber überstreichbar. Und natürlich spritzten wir das Acryl auch in die Fuge…

3. Dennis meint:

Schöne, drastische Aufnahme aber so sieht’s bei uns auch aus.
Mit dem Acryl lassen wir uns noch ein paar Monate Zeit, bis das Haus sich “zurechtbewegt” hat und nur noch minimale Bewegungen zu erwarten sind.

4. Thomas Schulz meint:

Bei der Unterlattung hat sicher auch das Schwinden durch Austrocknen einen Einfluß.



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