Mikrofaser nicht für alles gut

Sie werden gern schon mal als Wundertücher bezeichnet, aber nicht nur Putzlappen werden heutzutage aus Mikrofaser hergestellt. Wir z.B. schlafen teilweise in Mikrofaser Bettwäsche. Wunderbar kuschelig, ist nach der Wäsche fast sofort trocken und in so mancher Nacht schwitzt man wie Sau.

Aber um unsere Bettwäsche soll es hier nicht gehen, sondern um den gemeinen Mikrofaser-Putzlappen. Einst noch recht teuer, wird das Tuch aus dem feinen Garn jetzt auch schon recht günstig, z.B. bei Tchibo angeboten. Wir haben auch schon sehr gute Erfahrung damit gemacht. Durch die feine Faserstruktur reinigen sie sehr gut z.B. Edelstahl, von dem wir sehr viel in der Küche haben, aber auch Arbeitsflächen und Kochfelder.

Jetzt wurde ich aber von einem Tischler auf einen Nachteil aufmerksam gemacht. Echtholzflächen (Möbel, Fußböden, Treppen) niemals mit Mikrofasertüchern putzen bzw. wischen. Die Fasern reißen winzigkleine Riefen ins Holz oder die Versiegelung! Wasser und Schmutz können eindringen und machen das Holz nach einiger Zeit unansehnlich. Bei einer teuren Holztreppe, wäre das extrem ärgerlich. Dafür also lieber das altbewährte Staubtuch oder ein Baumwolltuch nehmen.

6.01.06 | Kat: leben |

     

1. thomas meint:

da hat Euer tischler recht, auch bei parkett sollte man(n) die tücher von lassen.

2. Hans-Georg meint:

Damit werde ich mal meine Lappenberaterin konfrontieren. Ich vermute, sie hätte das richtige Microfaserprodukt für Holzpflege. Bei Jemako gibt es nämlich ein ziemlich abgestimmtes Programm für diverse Oberflächen, das auch nicht unbedingt preisgünstig zu haben ist.

3. Generationenhaus meint:

Die Überschrift kann ich nur bestätigen. Wir haben in den Bädern alls mit sogenanntem “Easy-Clean”-Effekt beschichten lassen (Sanitärobjekte und Echtglastüren der Duschen) und auch hier gilt: Hände weg von Microfaser, denn die macht auch diese Beschichtung kaputt!



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