Sie basteln wieder mit Steinen - Part 2

Notiert von holger am 2.05.06

Nachdem wir am Samstag damit angefangen hatten, die stützenden Granitpalisaden für die Terrasse im Boden zu verbuddeln, ging es Sonntagfrüh mit dem Bau des Sonnendecks weiter.

Auf der Terrasse verlegen wir den gleichen Stein wie auch in der Einfahrt und im Eingangsbereich. Hierzu musste natürlich erstmal gemessen, abgesteckt, Sand aufgeschüttet und festgestampft werden. Das ist eigentlich die zeitaufwendigste und nervigste Arbeit. Das Heranschaffen (Holger) und Verlegen (Gunnar) der Steine ist dann einfach “nur” anstrengend.

Nachdem Gunnar die Fläche abgezogen hatte, streute er noch eine dünne Schicht Zement auf den Sand. Dieser soll Unkräuter und kleine Krabbeltiere wie Ameisen, davon abhalten sich von unten nach oben zu buddeln.

Jetzt konnten die Steine verlegt werden, was mein Hase schon mit einiger Routine tut. Ich schaffte ihm dafür Schubkarre für Schubkarre Material aus unserem immer kleiner werdenden Baustofflager heran. Am Samstagabend war dann der erste Teil sauber verlegt.

Der etwas größere Bereich der Terrasse (ca. 17 m²) kam dann gestern, am Tag der Arbeit dran und auch damit waren wir am frühen Abend fertig. Jetzt fehlen nur noch die Abschlusskanten und dann kann mit der Gestaltung des Gartens begonnen werden. Vorher muss allerdings auch noch der Schutthaufen (hinten im Bild zu sehen), der auf dem Platz für unser Gartenhäuschen liegt, entsorgt werden.

Gegen 19:30 Uhr gingen wir erschöpft ins Bett und sahen noch ein wenig fern. Morgen soll ja das Wetter so richtig schön werden. Wir werden es auf unserer neuen Terrasse mit einem leckeren Salat und Christians Chianti genießen.

Kategorie: garten | |

     

1. Walter meint:

Wow – Glückwunsch! Das sieht ja schon toll und einladend aus!
Ihr bringt die einheitliche Höhe mit zwei Latten hin – oder sehe ich da falsch?

2. Holger meint:

Zuerst einmal musst Du an einer Stelle anfangen. Dort legst Du die Höhe fest. Diese Markierst Du mit einer Eisenstange (ich glaube die Dinger heißen Schusternägel) die Du tief in den Boden schlägst und einer speziellen Schnur.

Nun setzt Du an der strategisch richtigen Stelle erneut eine Stange und spannst das Seil je nachdem ob die Steinreihe gerade oder mit Gefälle verlaufen soll. Das Seil markiert die Oberkannte der Steine/Platten. Das machst Du so lange bis Du ein Viereck gesteckt hast. Bei einer Terrasse nimmt man in der Regel 1 Prozent Gefälle, bei Einfahrten darf es auch mehr sein.

Jetzt kommen die Bretter ins Spiel. Diese werden an zwei jeweils gegenüberliegenden Seiten, an den vorher gespannten Seilen so in den Sand gedrückt, dass die Oberkannte der Bretter gleich der gewünschten Höhe des Sandbettes ist. Legt man jetzt also eine Stein bzw. eine Terassenplatte auf das Brett, muss dessen Oberkante bündig mit dem Seil sein.

Jetzt können die Seile weg. Gegebenenfalls wird noch etwas Sand aufgeschüttet und festgestampft und dann mit dem Abziehbrett glattgezogen.

3. Dennis meint:

Vielen Dank für die Instruktionen :) Höchstwahrscheinlich werde ich unsere Einfahrt und die Terasse dieses Jahr auch noch pflastern, da freut man sich über jede Hilfestellung.
Ich finde das sieht richtig klasse aus – besonders auch die Steine (ich finde die grauen, rechteckigen eh viel schöner als die rötlichen.

4. Christian meint:

Und? Wie war der erste Abend auf der Terasse?

5. Holger meint:

Der erste Abend auf der Terrasse war sehr schön. Allerdings haben wir noch nicht Deinen Wein genossen. das machen wir aber wohl am Wochenende wenn wir ein wenig mehr Zeit und Muße haben und nicht ständig irgendwo am buddeln oder fegen sind ;-)

6. Christian meint:

Hihi, das mit dem fegen kenne ich. ich glaube das haben wir nun für den rest unseres lebens am hals. gibt aber schlimmeres – schließlich weiß man ja für wen/was mann fegt.



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