Kräuterfenster

Als wir vor nun fast eineinhalb Jahren Omas altes Haus, welches ja unserem wich, für den Abriss vorbereiten, stießen wir natürlich auf so einige Erinnerungsstücke die es zu bewahren galt. Wir wollten nicht, dass das alte Scheunenfenster, welches in Omas Wintergarten hing mit entsorgt wurde, also montierte Gitta es kurzerhand ab.
Schnell war die Idee geboren, daraus ein gemeinsam genutztes Kräuterfenster zu machen. Am Wochenende richtete wir also Gittas und Jimmys Garagenwand, die direkt an unser Grundstück grenzt her. Wir entfernten alte Schrauben und lose Farbe, gipsten Löcher zu und strichen die Wand in strahlendem Weiß. Rechts von dem Platz an dem mal unser Gartenhäuschen stehen soll, befestigten wir dann das sehr schwere, handgeschmiedete Fenster und hängten Terracotta-Töpfe mit Küchenkräutern hinnein.
Demnächst werden wir links und rechts vom Fenster noch dünne Stahlseile befestigen, an denen dann z.B. wilder Wein und Efeu hochklettern darf. Sehr mediterran wie wir finden.


1. Christian meint:
Sieht gut aus, schöne Idee!