Glücksbringer im Haus

Gestern, ich war gerade in unserem Neubau mit Fensterstreichen beschäftigt, stand plötzlich und unerwartet ein schwarz gekleideter Mann bei uns im Garten: Der Schornsteinfeger. Da wir einen Kamin haben, den wir auch nutzen, besteht zweimal im Jahr Kehrpflicht.
Zuerst schaute er sich unser Holz und dann den Kamin an, und meinte das es da wohl nicht viel zu putzen gäbe, da wir erstens nicht viel verbrennen, zweitens hochwertiges, gut abgelagertes Holz benutzen und drittens einen sehr modernen Kamin besitzen. Er öffnete vor dem Kehren die Schornsteinreinigungstür und fand dort keine Asche, was schon mal ein gutes Zeichen ist. Danach ließ ich ihn aufs Dach und mit einigem Getöse machte sich der bleibeschwerte Besen ans Werk. Nach getaner Arbeit meinte der Schornsteinfeger, wenn überhaupt werden wir nur eine handvoll Asche finden, was sich bestätigte. Er wird jetzt mit seinem Chef sprechen, dass bei uns eine zweimaliges Kehren im Jahr nicht nötig sei und dass einmal jährlich völlig ausreichen würde, was uns natürlich Kosten spart. Wenn dem so ist hat sich die Mehrausgabe bei dem Ofen in einigen Jahren sicherlich schon rentiert.
Foto: photocase.com


1. Ralf meint:
“Unser” Kaminkehrer kam auch die Woche. Lecker Teilchen übrigens!