Am besten ein Schaf
Wer einen Garten hat, will in diesem auch leben und dazu muss er, wie wir finden, auch nett anzuschauen sein. Wir haben den großen Vorteil in einem recht alten Wohngebiet gebaut zu haben. Die Gärten um uns herum erwachen gerade wieder zum Leben und da haben natürlich auch wir was von. Es ist also nicht ganz so schlimm, wenn unser Garten noch nicht so angelegt ist, wie wir es uns vorstellen.
Dennoch wollen wir da natürlich bald rangehen, müssen uns aber erstmal verstärkt um unser Sorgenkind, den Rasen kümmern. Vor eineinhalb Jahren von uns angelegt, macht er kein schönes Bild, besonders jetzt nach dem Winter nicht. Einige Stellen sind kahl, andere vermoost, wieder andere stehen schon im satten Grün.
Wir wissen zwar das aus unserer Wiese kein englischer Rasen werden wird, aber wir wollen ohne Neuansaat aus dem was wir haben, das Beste rausholen. Dazu gehört auch das richtige Werkzeug.
Schon seit einiger Zeit machen wir uns Gedanken über die Wahl des richtigen Mähers. Derzeit schneiden wir den Rasen mit einem klassischen, schon etwas in die Jahre gekommenen Sichelmäher. Sichelmäher haben dabei aber einen großen Nachteil: Sie reißen das Gras mehr als das sie es schneiden. Unsere Überlegungen gehen deshalb seit längerem schon in Richtung Spindelmäher. Diese Mäher sorgen durch das Prinzip Messerwalze/Untermesser für einen Schnitt, wie mit einer Schere. Außerdem kann man diese Mäher auf eine besonders niedrige Schnitttiefe einstellen, was für ein besseres Wachstum des Rasens sorgt. Diese Mäher gibt es mittlerweile auch mit Elektrobetrieb, für unsere rund 100 m² Rasenfläche, würde aber ein handbetriebener Mäher sicherlich reichen.
Ein weiterer Vorteil eines Spindelmähers ohne E-Antrieb: Man kann ihn jederzeit benutzen, auch am Sonntag, denn er ist sehr leise. Und was passiert mit dem Rasenschnitt? Da wir unseren Rasen ab und zu mulchen wollen, kann das Schnittgut bei regelmäßigem Mähen einfach auf dem Rasen liegen bleiben. Es verdörrt schnell und dient dem Rasen als zusätzlicher Dünger. Ist man mal faul gewesen und hat nicht zweimal die Woche gemäht, gibt’s auch hierfür natürlich einen Fangkorb.
Unser einziges Problem ist jetzt eigentlich nur die fehlende Erfahrung mit derartigen Mähern. Vielleicht gibt es ja unter unseren Lesern welche, die diese schon gemacht haben und uns Tipps geben können, oder uns ggf. vom Kauf abraten würden.
Foto: brill.de


1. Ralf meint: